Main-Echo Wirtschaftstipp 07/2021: Marine Hitzewellen intensiver und häufiger

Spätestens seit 2020 wird der Klimawandel ernst genommen. Um die globale Bedrohung abzuwenden, müssen die bisherigen Anstrengungen deutlich verstärkt werden, denn wir verstehen nur einen Bruchteil der Auswirkungen des Klimawandels.

Ein Beispiel sind die bisher kaum beachteten Hitzewellen der Ozeane: Das Wasser des Ostpazifiks erwärmte sich 2019 außergewöhnlich um 3 Grad Celsius. Die Ursache liegt nach Meinung von Forschern der University of Colorado Boulder in den immer dünneren gemischten Schichten, also dem Wasser in der Tiefe zwischen 20 und 100 Metern. Diese isolieren schlechter und das darunterliegende Meerwasser erwärmt sich stärker.

Bis zum Jahr 2100 könnten die Hitzewellen die Ozeane um 6,5 Grad Celsius erwärmen. „Ein solches Ereignis würde die empfindlichen Meeresökosysteme der Küsten absolut zerstören.“, meint Dillon Amaya, ein beteiligter Forscher.

Noch wissen wir nicht, an welchen Stellen der Klimawandel weitere wichtige Ökosysteme zerstört. Wir wissen aber, dass wir ihn so gut es geht aufhalten müssen.

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 20.2.2021

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