Main-Echo Wirtschaftstipp 15/2020: Zum Fass Öl gab’s am Montag 40 Dollar dazu geschenkt

Am Montag ist in den USA Ölpreis erstmals in der Geschichte ins Minus gestürzt. Am Dienstag lief der Future-Kontrakt auf WTI-Öl für den Monat Mai – der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht – aus. Daher versuchten viele Händler, die diese Finanzinstrumente am Markt nur spekulativ handeln, diese zum Wochenstart um jeden Preis – also auch mit Verlusten – zu verkaufen. Der Crash auf minus 40 Dollar zeigt, wie stark der Öl-Markt in der Corona-Krise unter Druck kommt. Der Lockdown hat die Nachfrage weltweit stark gesenkt, die Lager quellen über.

Weltweit gibt es Sorgen über die wirtschaftlichen Folgen des Preisverfalls. Donald Trump hingegen freute sich. Er erklärte „es ist eine tolle Zeit zum Öl kaufen“ und möchte die strategischen Reserven der USA zu Niedrigstpreisen auffüllen.Wer sein Haus noch nicht über regenerative Energien beheizt und noch Öl tankt, handelt klug, das gesparte Geld des billigen Öl Kaufs in Klimaschutz-Fonds zu investieren. Vielleicht finanziert der Kursgewinn dann sogar in ein paar Jahren die nächste Öko-Heizung.

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 25.04.2020

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