Main-Echo Wirtschaftstipp 12/2020: Bärenmärkte und die Historie

Rund 10 Jahre herrschte Aufschwung an den Börsen. Eine ganze Generation junger Börsianer kennt nur steigende Aktienmärkte – und ist jetzt schockiert. Die mangelnde Erfahrung mit fallenden Kursen hat in den letzten Wochen zu einigen panischen Reaktionen geführt. 

Dabei gab es schon immer Krisen an den Börsen, sogenannte Bärenmärkte. Seit 1929 gab es 29 Bärenmärkte mit einer durchschnittlichen Dauer von 382 Tagen und einem durchschnittlichen Verlust von 29 Prozent. Der Schlimmste (1930 bis 1932) brachte 83 Prozent Verlust! Der Längste dauerte 916 Tage (1939 bis 1942). 

Derzeit bewegen wir uns bei 34 Prozent Maximalverlust im Bereich eines durchschnittlichen Crashs. Allerdings dauert unser Bärenmarkt gerade erst 45 Tage und wäre damit einer der kürzesten.

Fest steht: Jeder Bärenmarkt geht einmal zu Ende.  Danach steigen die Kurse höher als zuvor.
Wichtig ist es jetzt die Grundlagen der Portfolio-Theorie zu beachten, also Aktien mit Anleihen je nach Anlagehorizont mischen und über ein Einstiegs- und Ausstiegsmanagement verfügen. Besondere Chancen bieten sich für alle, die jetzt Mut beweisen und über einen Sparplan allmählich einsteigen.

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 04.04.2020

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