Die Regierung einigt sich bei den Erneuerbare Energien

Am 18. Mai beschäftigte sich die große Koalition mit dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die Chancen die volle Kraft in die Erneuerbare Energien bringen würde, bleiben leider nur stark eingeschränkt genutzt. Die Einigung zum 52 GW-PV-Deckel und der 1000 Meter Abstandsregelung bei Windenergie bewirkt eine geringe positive Veränderung beim derzeit zu geringen Ausbau der Erneuerbaren Energieerzeugungsformen. Die Chancen, die mit der Förderung und dem Ausbau auch und insbesondere für die heimische Wirtschaft in schweren Zeiten der Corona-Krise nutzen würden, verstrichen wenig genutzt. Für die Windkraft in Deutschland wurden sogar Hemmnisse beschlossen. Die Regierenden sind stolz auf ihre Einigung und Peter Altmeier meint es sei ein „hervorragendes Ergebnis für die Energiewende und den Klimaschutz“ und ein „starker Impuls für Konjunktur und Beschäftigung gerade in diesen schweren Zeiten“. Eine starke Opposition, hätte beitragen können die Anreize für Erneuerbare Energien und mehr Klimaschutz in der Einigung von Union und SPD zu verbessern, es ist ihnen jedoch nicht gelungen eine weitere Verschlechterung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien aufzudecken.

Was bedeutet die Einigung für die Förderung Erneuerbarer Energien?

Die Förderung über das EEG für Photovoltaik Anlagen unter 750 kW läuft weiter wie bisher. Der politische Beschluss den 52 GW Ausbaudeckel abzuschaffen, bedeutet noch keine Gesetzesänderung und somit nicht, dass er bereits tatsächlich abgeschafft wurde. Bereits in der Vergangenheit wurde der Beschluss zur Abschaffnung des Deckels mehrfach gefasst – unter anderem im Koalitionsvertrag – leider ohne Folgen für die Gesetzeslage. Das Datum für die endgültige Abschaffung bleibt auch im aktuellen Beschluss offen. Damit auch das Abwenden der Situation, dass die jetzige Gesetzeslage schnell die Vergütungssätze unter eine Rentabilitätsschwelle senken kann. Bereits im Juli 2020 könnte nach Berechnungen des BSW-Solar die bei einer installierten Photovoltaik-Leistung in Höhe von 52 Gigawatt greifende Förderbeschränkung erreicht sein. Würde der Solardeckel nicht abgeschafft, könnte sich der Solarmarkt in Deutschland halbieren. Selbst eine vorrübergehende Unterbrechung der Förderung führt zu massiven Schäden, dabei sprechen sich drei Viertel der Bürger für eine Fortsetzung der Solarförderung aus.

Kurz vor knapp hat sich im Juni 2020 wurde die Abschaffung des Solardeckels ins Gesetz gebracht. Damit wurde in letzter Minute Schaden abgewandt. Damit sind Photovoltaikanlagen unter 750 kW weiterhin förderfähig.

Auch die Windkraft konnte nicht profitieren, denn die Ausweitung der Abstände zur Wohnbebauung auf 1.000 Meter wurde beschlossen, diese gilt nun als Regelgrenze. Länderklauseln dürfen jedoch davon Abweichen. Da die lautstarke Minderheit der Windkraftgegner allzu oft auch politisch Druck erzeugt, ist wohl davon auszugehen, dass sich die Abstände kaum verkürzen werden. Die 10H-Regelung, die in Bayern bekanntermaßen zum Stillstand des Windenergieausbaus führte, darf beibehalten werden. Die bundesweite Verkleinerung der Zubauflächen für Windkraft in Kombination mit verschärften Naturschutzauflagen werden vermutlich zu einer Ausschreibungspraxis führen, die den Ausbau der Windenergie in Deutschland noch weiter absenken wird.

Mit diesen Aussichten wird das 1,5 Grad Ziel nicht erreicht werden, denn dies würde einen Ausbau der Solarenergie über 10 GW und rund 10 GW Windkraft jährlich erfordern. Das Zurückfallen im internationalen Vergleich der letzten Jahre setzt sich mit gleichem Muster fort. CDU/CSU und SPD schlagen eine Verschlechterung des Ausbaus der Erneuerbaren vor, im politischen Prozess werden durch Lobbying und Opposition dann zwar marginale Verbesserungen erreicht, doch unter dem Strich werden die Verschlechterungen dann in Gesetze gegossen. Das Ergebnis sehen wir im aktuellen World Economic Forum’s Energy Transition Index. Auch 2020 hat Deutschland Plätze in der Rangliste des Voranschreitens der Energiewende verloren. Inzwischen belegt es nur noch Platz 20 (2019: Platz 17) der Länder. Dabei bieten Solarfonds und Windprojekte gute Renditen, einen großen Beitrag zum Klimaschutz und schaffen Arbeitsplätze.

Glücklich ist, wer Solarprojekte und Windkraftbeteiligungen findet

Kluge Kapitalanleger wissen bereits seit langem die Chancen der Energiewende für die Geldanlage zu nutzen. Bedauerlicherweise gibt es aufgrund der Gesetzeslage nur noch verzeinzelt Solarprojekte und Windfonds in Deutschland an denen man sich beteiligen kann. Daher heisst es schnell sein sobald neue Projekte auf den Markt kommen.

Aktuelle Projekte für die grüne und rentable Geldanlage

Aktuell bietet die Ranft Energie GmbH mit Ranft Energie – 2019 über eine Nachranganleihe die Investition für die Errichtung und den Betrieb von Solaranlagen in Deutschland an. Mit geplanten Laufzeiten von 2 bis 6 Jahren und einer Beteiligungssumme ab 3.000€ eignen sich diese Anlagen für den chancenorientierten Anleger. Die Zinsen von 3,75 Prozent bis 5,75 Prozent bei der sechsjährigen Anlagedauer vergüten das Risiko der Geldanlage adäquat und bieten dem Anleger interessante jährliche Zuflüsse. Die Unternehmensgeschichte ist positiv und auch die Entwicklung überzeugt bislang. Jüngst hat die Gruppe den Zuschlag für ein Photovoltaik-Projekt in Bad Langensalza mit 5,9 Ecnt/kWh im Rahmen des Sonderausschreibungsverfahrens erhalten. Es ist eine 9,25 MWp Freiflächenanlage mit Süd-Ausrichtung auf der rund 10 Hektar großen Fläche geplant. Der Netzzugang der rund sechs Millionen Euro Investition soll im ersten Quartal 2021 erfolgen. Es handelt sich dabei um ein Modellprojekt für Power-to-X, das die Speicherung oder anderweitige Nutzung von erzielten Strom-Überschüssen z.B. für die Herstellung von Wasserstoff nutzt. Der Einsatz des Großspeicher des Tochterunternehmens Jena Batteries ist vorgesehen.

Ganz besonders gut gefällt uns die Windkraftbeteiligung Erneuerbare Energien 11 von Ökorenta. Das erfahrene Emissionshaus aus Aurich, einer der Pioniere für Windkraftbeteiligungen bietet mit dem bewährten Zweitmarktkonzept allen Anlegern die sich an Windfonds beteiligen möchten eine rentable und breit gestreute Geldanlage. Mit einer Laufzeit von rund 9,5 Jahren mit einer Mindestsumme von 10.000€ und einer Rendite von 4,2 Prozent IRR p.a. ist das Projekt im derzeitigen Marktumfeld sehr attraktiv. Das sicherheitsorientierte Portfoliokonzept setzt auf den Erwerb von Minderheitsanteilen an Kraftwerkparks. Somit werden Klumpenrisiken ausgeschlossen. Die Verteilung der Anlegergelder erfolgt über verschiedene Regionen und rund 20-50 verschiedene Anlagen. Es sind in der Regel deutsche Kraftwerke für nachwachsende Energien, überwiegend in Windkraftwerke, zum Teil in Photovoltaikkraftwerke und in Ausnahmefällen in Wasserkraft oder Biomasse-Kraftwerke. Diese erworbenen Beteiligungen sind in der Regel gut kalkulierbar, da sie bereits seit Jahren in Betrieb sind und die Ist-Ertragsdaten am Standort eine verlässliche Datenbasis der Kalkulation bieten. Somit setzt Ökorenta mit dem Erneuerbaren Energien 11 wieder auf Stabilität und Sicherheit.

International ausgerichtete Projekte sind renditestärker

International erfahren die Erneuerbare Energien große Unterstützung. Der Projektierer hep macht sich dies zu Nutze und bietet den Solarportfoliofonds 1 an. Anleger, die die deutsche Zögerlichkeit beim Erneuerbare Energienausbau leid sind, beteiligen sich an internationalen Projekten in Japan, USA, Kanada, Taiwan und Europa. Der Kapitalmarktbericht kmi urteilt positiv über das Projekt mit einer Zielrendite von rund 6 Prozent.

‚k-mi‘-Fazit: „Die hep-Strategie, Solarparks aus eigener Hand in
politisch sowie wirtschaftlich stabilen Märkten zu konzipieren und
zu bauen, ist für die Investoren bislang mit sehr guten Ergebnissen
voll aufgegangen. Der weltweite Trend in Richtung regenerativer
Energie sollte den hep-Aktivitäten weiteren Auftrieb geben, so dass
sich Investoren hier in guten Händen fühlen dürfen.“

Ab 20.000€ können sich Anleger am Portfoliofonds 1 des baden-württembergischen Solarenergiespezialisten beteiligen. Die Besonderheit des Geschäftsmodells von hep (hep steht als Abkürzung für „Hamann, Eitle & Partner“) ist dass bei den Projekten alle Arbeiten und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszylkus eines Solarprojektes selbst durchgeführt werden. Neben dem operativen Bereich unterhält hep ebenfalls die gesamte Expertise im Finanzbereich. Die Wurzeln des Unternehmens, mit der einwandfreien Leistungsbilanz als Steuerbüro einst, sind somit noch hilfreich.

Im Mai und Juni 2020 bietet hep jeden Dienstag abend um 19 Uhr ein Webinar für Interessierte an. Unter folgendem Link können Anmeldungen erfolgen: https://www.anmelden.org/solarportfolio1/

Wenn Sie unsicher sind, welches Solar- oder Wind-Projekt genau zu Ihren Präferenzen passt, stehen Ihnen die Experten von Grünes Geld gerne unter https://www.gruenesgeld24.de/kontakt/ zur Seite. Nutzen Sie die fast 20-jährige Spezialkompetenz für ethisch-ökologische Geldanlagen.

Hinweis

Viele Banken und Anbieter drängen zur Zeit in den Bereichen Grüne Investments, weil diese „im Trend sind“. Wir arbeiten bereits seit fast 20 Jahren in diesem Bereich. Das heißt: Produkte, Empfehlungen und Projekte die Sie bei uns finden sind vorsichtig ausgewählt. Wir kennen die Hintergründe und Historie vieler Produkte und zeigen Ihnen daher nicht das was sich gerade „am Besten verkaufen lässt“, sondern was aus unserer Erfahrung heraus das Beste für Sie ist.

CARMEN & GERD JUNKER

Über die Autorin

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

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