Ab 10.000 €

als Einmalanlage

Ab 20 €

als Sparplan


Grüne Basisrente

Im Überblick

  • ideal für Selbstständige
  • auch in grün: von sicherheitsorientiert bis wachstumsorientiert
  • hohe staatliche Förderung durch Absetzbarkeit der Beiträge

Um die private Altersvorsorge zu fördern hat der Staat neben der Riesterrente auch die Basisrente (oft Rürup-Rente genannt) eingeführt. Während von der Riesterrente im Wesentlichen nur Angestellte und Beamte profitieren, steht die Basisrente auch den Selbstständigen offen.


Inhalte

Beschreibung

Ein jährlich steigender prozentualer Anteil der Beiträge zur Basisrente kann steuerlich abgesetzt werden:

2016: 82 % der Beiträge

2017: 84 % der Beiträge

2019: 88 % der Beiträge

… (jährlich um 2 % zunehmend)

2025: 100% der Beiträge

Beispiel: Wer 10.000 Euro im Kalenderjahr 2019 einzahlt, kann davon 88%, also 8.800 Euro, als Sonderausgabenabzug geltend machen. Bei einem Steuersatz von z.B. 40% entspricht dies einer Ersparnis von ca. 3.520 €. Über einen Zeitraum von z.B. 20 Jahren kommt ein Vorteil nach Verzinsung von über 90.000 Euro zu stande. Ähnlich der gesetzlichen Rentenauszahlungen müssen auch die Auszahlungen der Basisrenten im Alter versteuert werden – allerdings zu einem im Ruhestand meist sehr geringen Steuersatz.

Seit 1.1.2015 gilt dabei, dass der Höchtsatz für die anrechenbare Rente spürbar erhöht wurde. Statt einem fixen Deckel von maximal 20.000 Euro (Verheiratete: 40.000 Euro), gilt nun dass maximal 24.305 Euro (Verheiratete: 48.610 Euro) als Beitrag für eine Basisrente von der Steuer abgesetzt werden können. Dieser Wert errechnet sich aus dem geltenden Beitragssatz von 24,7 Prozent (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) sowie der Beitragsbemessungsgrenze von 98.400 Euro in der knappschaftlichen Rentenversicherung in Westdeutschland. Unter diesen Höchstbetrag fallen auch die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung.

Der Maximalbeitrag wird jedoch reduziert um Beiträge…

– zu bereits vorhandenen Basisrenten

– bei Angestellten um den Arbeitgeber-/Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung

– bei Selbstständigen um freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

– Mitgliedern von Versorgungswerken um den gezahlten Beitrag

– Beamten / Soldaten / versicherungsfreien Kirchenangestellten / Abgeordneten / GGF mit eigener bAV um einen fiktiven Beitrag i.H.v. 18,6% des Einkommens (max. auf die BBG Ost von 73.800 Euro)

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Häufige Fragen zur Basisrente

Was sind die Vorteile einer Basisrente?

Im Vergleich zu anderen staatlich geförderten Altersvorsorge steht die (fondsgebundene) Basisrente sehr gut da.

  • Das wesentlich höhere Volumen pro Jahr von 24.305 Euro für Ledige und 48.610 Euro bei Verheirateten ermöglichen es, dass Gutverdiener, die einen hohen Steuersatz haben und hohe Beiträge leisten wollen dies auch gefördert tun können. Insbesondere ist dies für die Generation 50 plus, denen nur noch wenig Zeit bis zur Rente bleibt, wichtig.
  • In der Basisrente kann auf die Bruttobeitragsgarantie verzichtet werden. Dies erhöht die Rendite und damit die Rentenhöhe.
  • Das Fördervolumen kann familienintern verteilt werden, denn die Basisrente kann von jedem abgeschlossen werden.

Wie funktioniert die Basisrente?

Die Basisrente ist sehr einfach hinsichtlich der steuerlichen Förderung. Die Beiträge können als Sonderausgaben angesetzt werden und wirken damit steuermindernd. Bei der Einführung 2005 konnten nur 60 Prozent der gezahlten Beiträge als Sonderausgabe geltend gemacht werden. Inzwischen sind es 88 Prozent, 2020 werden es 90% sein. In 2 Prozent-Schritten steigt der absetzbare Satz an bis im Jahr 2025 der komplette Beitrag als Sonderausgabe gilt. Auch der Höchstbeitrag steigt jährlich. 2019 liegt für Ledige der Höchstbeitrag bei 24.305 € (Verheiratete: 48.610 €).

Jahrsteuerlich absetzbar in der AnsparzeitAnteil der Besteuerung im Rentenbezug
200560%50%
201988%78%
202090%80%
2025100%85%
2039100%99%
2040100%100%

Sie leisten im Jahr 2019 eine Einzahlung von 10.000€ davon sind 8.800€ steuerlich absetzbar. Gerechnet mit dem aktuellen Spitzensteuersatz ergeben sich rund 4.100 € Steuerersparnis. Jährlich erhöht sich der Beitrag der Steuererstattung bis zum Maximalbetrag, was dann eine Steuerersparnis von etwa 4.600€ ergeben würde.

Wie wird die Basisrente in der Rentenphase besteuert?

Die Basisrente wird im Rentenbezug besteuert. Bei einem Rentenbeginn im Jahr 2025 unterliegen 85 Prozent (siehe obige Tabelle) der ausgezahlten Rente der Besteuerung mit dem individuellen Steuersatz. Es bleibt dauerhaft bei diesem prozentualen Anteil für die Steuerpflicht. Der steuerfreie Anteil der sich aus dem Rentenbeginnjahr ergibt bleibt auf Dauer steuerfrei.

Im Renteneintrittsjahr 2025 sind dies 15 Prozent steuerfreier Rentenanteil. Wer allerdings erst 2040 in Rente geht, der muss 100 Prozent der Rente versteuern. Da der persönliche Steuersatz in der Rentenzeit jedoch meist geringer ist als im aktiven Berufsleben, ist es für die dennoch lohnenswert.

Ein Beispiel:

Rentenbeginnjahr: 2025Rentenhöhe brutto: 100€steuerfreier Anteil:steuerpflichtiger Anteil:
  15€85€
Steuersatz: 30 Prozent  davon 25,50€ Steuerabzug
Nettorente:74,50€  

Welche Kritik gibt es an der Basisrente?

Ziel des Gesetzgebers war es mit der Basisrente ein Pendant zur gesetzlichen Rentenversicherung zu schaffen. Somit wurde die Basisrente als lebenslange Leibrente entwickelt. Das bedeutet eine Zahlung der Rente bis zum Tod – auch wenn das Kapital längst aufgezehrt wäre. Die Möglichkeit der Kündigung oder eine Kapitalauszahlung ist ausgeschlossen. Ein Stoppen der Beitragszahlung ist jedoch möglich.

Eine Zweckentfremdung der angesparten Altersvorsorge für anderes als die Rente ist ausgeschlossen. Der Kauf eines Segelbootes mit 70 finanziert durch eine Einmalauszahlung ist somit nicht möglich. Dies ist allerdings nicht nur negativ. Gerade für Selbständige, die beispielsweise bei schlechter Auftragslage auf die Rücklagen zugreifen würden, ist es ein Vorteil, dass die Altersvorsorge somit definitiv nicht aufgezehrt wird. Die Einschränkungen bei der Vererbung sind jeoch nicht einfach bei Seite zu wischen.

Wie kann ich die Basisrente vererben?

Wie die gesetzliche Rente ist die Basisrente nur sehr eingeschränkt hinsichtlich Vererbbarkeit. Der Ehepartner oder die kindergeldberechtigten Kinder bekommen nicht das vorhandene Kapital in Form eines Einmalbetrages ausgezahlt sondern ebenso als Leibrente. Üblich ist es, das Restkapital im Todesfall als Leibrente für den verwitweten Ehegatten auszuzahlen. Bei einer vereinbarten Rentengarantiezeit auch nur für diese garantierte Dauer. Ein Fallbeispiel: Im Vertrag wurde eine Rentengarantiezeit von 10 Jahren vereinbart. Der Basisrentenberechtigte verstirbt im 6. Jahr der Rentenzahlung. Die Rente wird an den Ehegatten noch 4 weitere Jahre ausgezahlt.

Wenn kein Ehegatte und keine kindergeldberechtigten Kinder vorhanden sind, begünstigt das Guthaben im Todesfall die Versicherten-gemeinschaft. Erklärung: Max Maier, 69 ist geschieden, lebt hin und wieder mit wechselnden Partnerinnen zusammen. Seine Kinder aus erster Ehe sind längst erwachsen und stehen auf eigenen Füßen. Herr Maier verstirbt, die aktuelle Partnerin erbt nicht, da sie nicht verheiratet waren. Die Kinder sind nicht mehr kindergeldberechtigt bleiben also ebenfalls unberücksichtigt. Das Guthaben in der Basisrente des Herrn Maier geht auf die Versicherung über, welche mittelbar das Versichertenkollektiv damit begünstigt.  Somit ein Vorteil für die Langlebigen.

Welchen Vorteil hat die fondsgebundene Variante?

In Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung oder als Fondssparplan hat die Basisrente einen großen Vorteil. Während bei klassischen Basisrentenversicherungen im Niedrigzinsumfeld mit einer geringen Gesamtverzinsung zu rechnen ist, kann mit der fondsgebundenen Variante eine höhere Rendite erzielt werden. Hierbei werden die Chancen des Kapitalmarktes durch gute Aktienfonds zusammen mit der steuerlichen Absetzbarkeit zu einem Renditeturbo kombiniert. Um es zu verdeutlichen folgendes Beispiel:

Eva, 30 Jahre alt, selbständige Modedesignerin, Jahreseinkommen 50.000€, spart jährlich gleichbleibend 5.000€, 37 Jahre lang bis zur Rente. Annahmen: Wertentwicklung *Fonds nach Kosten 5%; Grenzsteuersatz Ansparzeit 40%, Durchschnittssteuersatz 24%, Steuersatz Rentenbezugszeit 30%

Beitrag gesamt vor Steuer:Abzugsfähiger Betrag:Steuerersparnis:Beitrag nach Steuer:verrentbares Kapital mit 67 Jahren:monatliche Rente brutto:monatliche Rente netto
185.000€182.900€69.965€115.034€401.805€1.559€1.261€

Gleiches Beispiel als klassische Variante:

Beitrag gesamt vor Steuer:Abzugsfähiger Betrag:Steuerersparnis:Beitrag nach Steuer:verrentbares Kapital mit 67 Jahren:monatliche Rente brutto:monatliche Rente netto:
185.000€182.900€69.965€115.034€295.813€1.148€986€
     garantierte Rente: 550€ 

Für kurzlaufende Verträge sollte dennoch die klassische Vertragsvariante gewählt werden. Gerade für Anlagezeiten von nur 3 bis 7 Jahren können die Börsenschwankungen zu unberechenbar sein.

Lohnt sich die Basisrente wenn ich über 50 bin?

Die steuerliche Förderung bringt für die Generation 50plus besondere Vorteile mit sich. In der Ansparzeit liegt die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge über dem späteren Besteuerungsanteil der Rente, das wirkt sich positiv aus.

Ein 58 Jähriger denkt an 5 Beitragsjahre und Rentenbeginn mit 63. Das zu versteuernde Einkommen des Ehepaars beträgt 100.000€.  Der Jahresbeitrag liegt bei 15.000€. Tarif: klassische Anlage ohne Fondsrisiko. Die steuerliche Abzugsfähigkeit sieht folgendermaßen aus:

  • 2019: 88% steuerlich absetzbar
  • 2020: 90% steuerlich absetzbar
  • 2021: 92% steuerlich absetzbar
  • 2022: 94% steuerlich absetzbar
  • 2023: 96% steuerlich absetzbar

Im Durchschnitt werden die Beiträge somit zu  92Prozent von der Steuer abgesetzt. Die Rente dagegen muss nur mit einem Steueranteil von 84 Prozent versteuert werden. Es ergibt sich daraus ein „Steuergewinn“ von 8 Prozent. Zudem kommt das in der Regel höhere Einkommen in den letzten Jahren der Berufstätigkeit, das meist mit Rentenbeginn absinkt. Dies führt zu einer hohen Steuererstattung in den Ansparjahren. Der Grenzsteuersatz für die Versteuerung der Rente liegt in der Regel niedriger als der Satz, welcher für die Abzugsfähigkeit der Beiträge in der Ansparzeit angewandt wird.

Beginnt die Rente im Jahr 2024 mit einer Rentenzahlung von 289€ werden nur 84% der Rente als steuerpflichtiger Anteil angesetzt. Somit gelten in diesem Beispiel 242€ als steuerpflichtige Einnahme. Bei einem angenommenen Grenzsteuersatz von 35 Prozent ergäbe sich eine Nettorente von 204 €.  Bei einem niedrigeren Steuersatz würde es noch besser aussehen.

Was wenn der Ehepartner nicht genügend gesetzliche Rentenansprüche hat?

Ein Vorteil der Basisrente ist, dass sie von jedem abgeschlossen werden kann. Oftmals besteht die Situation dass der gut verdienende Ehemann bereits ausreichend Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rente, Versorgungswerken und betrieblicher Altersvorsorge hat. Die Ehefrau hat aufgrund unterbrochener Erwerbsbiographie z. B. durch Kindererziehungszeiten und Teilzeitarbeit nur geringe Versorgungsansprüche. Eine Basisrente kann als familieninterner Versorgungsausgleich in Betracht gezogen werden um die Rentenansprüche der Ehefrau aufzuwerten. Inzwischen werden bei Rentenversicherungsverträgen unisex Tarife kalkuliert. Das bedeutet es gibt keinen Unterschied mehr in der Rentenhöhe ob es sich um eine längerlebende Frau oder um einen statistisch früher versterbenden Mann handelt. Da Frauen statistisch eine höhere Lebenserwartung haben, ist es gut eine Basisrente für die Ehefrau abzuschließen. 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Ehepaar zahlt über zehn Jahre hinweg pro Jahr 12.000 Euro in eine klassische Basisrente der Ehefrau ein. Mit Förderung kommt der Vertrag auf eine Rendite von knapp 4 Prozent. Um mit einem festverzinslichen Wertpapier, das der Abgeltungssteuer unterliegt, auf diese Rendite zu kommen müsste diese etwa 5,5 Prozent pro Jahr erwirtschaften. 

Folgende Sätze gelten beispielhaft für eine 53-Jährige, die in 10 Jahren mit 63 in Rente geht:

  • durchschnittliche Abzugsfähigkeit der Beiträge: 95 %
  • steuerpflichtiger Anteil der Rente (Jahr 2029): 89 %
  • unterm Strich ein „Steuerplus“ von +6 %