Glossar

 

Zu versteuerndes Einkommen

 

Das "zu versteuernde Einkommen" in der Bundesrepublik Deutschland ist ein Fachbegriff aus dem Bereich der Einkommenssteuer. Ziel ist Steuergerechtigkeit; es wird also nicht die Steuer auf das erzielte Brutto-Einkommen gezahlt, sondern auf das Brutto-Einkommen minus verschiedener, individueller Posten.

 

Ermittlung des zu versteuernden Einkommens (verkürzt)
        Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
+       Einkünfte aus Gewerbebetrieb
+       Einkünfte aus selbständiger Arbeit
+       Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
+       Einkünfte aus Kapitalvermögen
+       Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
+       Sonstige Einkünfte
=       Summe der Einkünfte aus den 7 Einkunftsarten
-       Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG)
-       Entlastungsbetrag für Alleinerziehende (§ 24b EStG)
=       Gesamtbetrag der Einkünfte (§ 2 Abs. 3 EStG)
-       Verlustabzug (§ 10d EStG)
-       Sonderausgaben (§§ 10, 10a, 10b, 10c EStG)
-       Außergewöhnliche Belastungen (§§ 33 bis 33b EStG)
=       Einkommen (§ 2 Abs. 4 EStG)
-       Freibeträge für Kinder (§§ 31, 32 Abs. 6 EStG)
-       Ausgleichsbetrag nach (§ 46 EStG und § 70 EStDV)
=       Zu versteuerndes Einkommen (§ 2 Abs. 5 EStG)

 

(Keine Gewähr)

 
 
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