Glossar

 

Nachgelagerte Besteuerung

 

Der Begriff "Nachgelagerte Besteuerung" wird im Zusammenhang mit den bundesdeutschen Steuergesetzen dafür verwendet, dass statt der Beiträge zum Aufbau einer Rente seit 2005 die ausgezahlten Renten besteuert werden.

 

Man kann also unversteuertes Geld, in der Regel Löhne und Gehälter, einzahlen. Dafür muss bei Auszahlung der Rente diese versteuert werden.

 

Angestoßen wurde der Aufbau der nachgelagerten Besteuerung durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Um Übermäßige Steuerausfälle für den Staat zu verhindern, wird die "Nachgelagerte Besteuerung" zeitlich gestreckt eingeführt. So wird sowohl die Steuerfreiheit, zum Beispiel bei der Basisrente, jährlich um 1 bis 2 Prozentpunkte erhöht. Im Gegenzug wird die Besteuerung der Rente jährlich um 1 bis 2 Prozentpunkte erhöht.

 

Erst im Jahr 2040 sind alle Schritte umgesetzt und die "Nachgelagerte Besteuerung" ist voll in Kraft.

 

Der Anleger hat oftmals einen finanziellen Vorteil, da

1.) mehr Kapital zur Nutzung des Zinseszins-Effektes zur Verfügung steht

2.) der Steuersatz im Rentenalter meist niedriger ist als während der Erwerbsphase, womit sich ein Steuervorteil ergibt.

 

 
 
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