Glossar

 

Kapitallebensversicherung (Kapital LV oder Kapitalleben)

 

Die Kapitallebensversicherung, kurz Kapital-LV oder Kapitalleben, ist eine Unterform der allgemeinen Lebensversicherung.

 

Es handelt sich um eine Kapitalanlage bei einer Versicherung. Meist wird monatlich oder einmalig ein Betrag in die Kapitallebensversicherung eingezahlt. In aller Regel lässt sich auch der vorzeitige Tod des Versicherten oder das Langlebigkeitsrisiko absichern, so dass zum Aspekt der Kapitalanlage noch wesentlich mehr kommt.

 

Das Versicherungsunternehmen garantiert eine gewissen Zinssatz, zu dem dieses Kapital jährlich verzinst wird (Garantiezins, nur auf den Sparanteil, die Kosten werden vorher in Abzug gebracht).

 

Meist erzielt der Versicherungskonzern jedoch mehr Zinsen als durch den Garantiezinssatz versprochen. Diese Überschüsse müssen zu mindestens 90 Prozent auch wieder der Kapitallebensversicherung der Kunden zufließen.

 

Aufgrund der Abschlusskosten sind Kapitallebensversicherungen meist nur für längere Anlagedauern von mindestens 10 bis 15 Jahren interessant. Sie wurden und werden deshalb häufig zur Altersvorsorge eingesetzt.

 

Die Sicherheit der Kapitallebensversicherung ist hoch. Die effektiv bei den Kunden ankommende Verzinsung ist rund 2 Prozent höher als der allgemeine Kapitalmarktzins für sichere Geldanlagen.

 
 
Zurück