Glossar

 

Kapitalerhöhung

 

Die Kapitalerhöhung dienet als Erhöhung des Eigenkapitals von Unternehmen (insbesondere Aktiengesellschaften) und kann als Innen- oder Außenfinanzierung durchgeführt werden. Bei einer Aktiengesellschaft gibt es grundlegend drei verschiedene Arten von Kapitalerhöhung:

1. Ordentliche Kapitalerhöhung: Junge Aktien werden zu einem vereinbarten Preis anteilig aufgrund von Bezugsrechten an die Aktionäre ausgegeben.

2. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln: Aufgelöste Rücklagen werden dem Grundkapital hinzugefügt. Der Anleger erhält hierbei ohne erneute Einzahlungen anteilig junge Aktien, deren Preis jedoch sinkt, weil der Gesellschaft kein neues Kapital zugeführt worden ist. Es erfolgt also keine Gewinnerzielung für Aktionäre.

3. Bedingte Kapitalerhöhung: Um neues Kapital einzuwerben gibt die AG Optionsleihen und/oder Wandelschuldverschreibungen aus.

 
 
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