Glossar

 

Inflation

 

Nach der Volkswirtschaftslehre handelt es sich bei einer Inflation um den Anstieg des Preisniveaus bzw. um eine Erhöhung des Geldumlaufs. Es ensteht eine Entwertung des Geldes.

Die Inflation wird über den Anstieg des Lebenshaltungsindex gemessen und allgemein Inflationsrate genannt.

Eine geringe Inflation wird volkswirtschaftlich begrüßt, da sie Wachstum fördert und einen "Sicherheitsabstand" zur Deflation hält. Deflation sollte vermieden werden, da es sehr schwierig ist, aus einer Deflationsspirale heraus zu kommen.

Eine Inflationsrate bis 2 oder 3 Prozent pro Jahr wird deshalb generell angestrebt.

Höhere Inflationsraten, teilweise von über 10%, sind hingegen als schädlich anzusehen. Hyperinflation von mehr als 100% pro Jahr, ist kaum noch in den Griff zu bekommen. Der Geldwert sinkt immer schneller, und das Vertrauen der Menschen in das Geld ist kaum noch aufzubauen.

 

Schutz gegen Inflation bei der Kapitalanlage bieten Sachwerte. Das sind z.B. Immobilien, Wälder, Solarfonds oder auch Aktien und Aktienfonds.. Dort gilt: egal in welcher Währung, eine konkrete Sache behält ihren Wert und schützt damit vor Inflation.

 
 
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