Glossar

 

Hebelzertifikate

 

Ein Hebelzertifikat verhält sich wie der Basiswert. Steigt dieser beispielsweise, erhöht sich auch das Hebelzertifikat unter Berücksichtigung des Bezugverhältnisses. Der Hebel dieser Produkte entsteht dadurch, dass das eingesetzte Kapital niedriger ist als bei dem direkten Erwerb des Basisinstruments. Mit abnehmender Laufzeit eines Hebelzertifikats verringert sich auch das Aufgeld kontinuirlich. Am Ende der Laufzeit wird die Differenz zwischen dem Basispreis und dem inneren Wert (aktueller Kurs des Basiswerts), sofern dieser positiv ist,  ausgezahlt. Auch eine vorzeitige "Auf-Eis-Legung" des Zertifikates ist möglich, indem ein zuvor festgelegtes Niveau unterschritten wird (Stopp-Loss oder Knock-out). Wenn dies der Fall ist werden entweder 0,001 Euro oder der Restwert zurückgezahlt. Im Gegensatz zu Futures ist das Verlustrisiko auf den Kapitaleinsatz hier begrenzt. Es ist also keine Nachschusspflicht von Nöten.

 
 
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