Glossar

 

Festverzinsliche Wertpapiere

 

Bei Festverzinslichen Wertpapieren verzinst der Herausgeber (Emittent) das eingesetzte Kapital während der gesamten Laufzeit garantiert zu einem festen Zinssatz.

Beispiel: Die Bundesrepublik Deutschland benötigt Geld. Sie begibt dazu eine Bundesanleihe mit der Laufzeit 10 Jahre und einem zugesicherten, jährlich zu zahlenden Zins (auch Koupon genannt) von 0,2 Prozent.

Während der Laufzeit kann das Wertpapier über die Börse gehandelt werden. Dabei wird täglich ein neuer Kurs festgelegt.

Bleiben die allgemeinen Zinsen unverändert und bleibt die Fähigkeit es Emittenten, die Anleihe zu bedienen, unverändert, bleibt auch der Kurs unverändert.

Nimmt jedoch die Bonität des Emittenten ab, weil sich dessen wirtschaftliche Aussichten eintrüben, so gibt auch der Kurs des Wertpapieres nach. Die Rückzahl-Wahrscheinlichkeit ist ja gesunken - deshalb ist das Wertpapier auch weniger wert. Umgekehrt gilt das gleiche sinngemäß.

Nimmt das allgemeine Zinsniveau zu, die Zinsen steigen also, wird das Wertpapier mit seinem festgelegten Zinssatz uninteressanter. Der Kurs des Wertpapiers nimmt ab.

 

 
 
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