Glossar

 

Dividende

 

Die Dividende ist eine Gewinnausschüttung auf Aktien einer Aktiengesellschaft. Jeder Aktionär erhält eine Dividende, auch Gewinnanteil genannt. Die Höhe des Ausschüttungsbetrags entspricht nicht dem Reingewinn des Unternehmens, da er vor der Auszahlung durch Rücklagen reduziert werden kann.

 

Über die endgültige Höhe der Dividende und ihre Auszahlung entscheidet die Hauptversammlung der AG. Im Regelfall vollzieht sich die Abstimmung auf Basis eines Vorschlags, der durch das Unternehmen der Hauptversammlung unterbreitet wird. In der Regel wird die Dividende in Deutschland jährlich ausgezahlt.

 

Außerdem ist die Dividendenhöhe generell abhängig von der wirtschaftlichen Lage, der Konjunktur und der internen Unternehmenspolitik. Der Anspruch auf eine Dividende erlischt in Deutschland nach vier Jahren. Im Regelfall wird die Dividende gegen Vorlage des Kupons gezahlt.

 

Die Höhe der Dividende wird in Prozent zum Eigenkapital ausgedrückt. Die auf die einzelnen Aktionäre entfallenden Anteile der Dividende bemessen sich nach der Summe der Aktiennennwerte, über welche diese verfügen. Die Dividende in Bezug gesetzt zum Kurswert der Aktie gibt den effektiven Gewinn an.

 

Im Bezug auf die Nachhaltigkeit gibt es den Begriff "Corporate Social Responsibility (CSR)", der die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung beschreibt. Unternehmen, die als besonders nachhaltig gelten und nach CSR Richtlinien handeln und wirtschaften, zahlen beispielsweise ebenfalls Dividenden aus. Dabei liegt der Focus ihres Handelns nicht nur auf dem Wohl des Aktionärs, sondern aller Stakeholder.   

 

Mehr Informationen zur Nachhaltigkeit und die Möglichkeit sich an nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen zu beteiligien finden interessierte Anleger unter Vermögensaufbau oder nachhaltig Anlegen.

Siehe auch Rendite.

 
 
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