Glossar

 

Deckungsstock

 

Der Deckunsstock ist die auch heute noch übliche Bezeichnung für die Aktiva eines Versicherungsunternehmens, die für die Bedienung von Ansprüchen der Versicherten im Insolvenzfall hergenommen werden. Die korrekte Bezeichnung heute wäre das "Sicherungsvermögen".

 

Für den Anleger einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung bedeutet die Anlage im Deckungsstock, dass in aller Regel eine jährliche Mindestverzinsung gezahlt wird.  Diese ist gedeckelt und aktuell, im Jahr 2019, auf 0,9 Prozent festgelegt.

 

Die Versicherer dürfen nicht mehr Rendite garantieren. Da sie in aller Regel jedoch höhere Renditen erzielen, entstehen Überschüsse. Diese müssen zu mindestens 90 Prozent dem Versicherten wieder zufließen.

 

Die tatsächliche Anlage erfolgt meist Anlagemodelle mit konstanten Ausschüttungen / Renditen, wie zum Beispiel Anleihen, Pfandbriefe oder Immobilien. Andere Anlageklassen werden beigemischt, zum Beispiel Aktien

 
 
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