Glossar

 

Cost-Averaging / Cost-Average-Effect (= Durchschnittskosten-Effekt)

 

Der Cost-Average-Effect ist ein Effekt, der bei einer regelmäßiger Anlage gleich bleibender Beträge in Wertpapiere (Fonds) entsteht. Wertschwankungen der Wertpapiere führen dazu, dass der Anleger durchschnittlich seine Anteile bei gleich bleibenden Raten günstiger erhält, als wenn er regelmäßig zu unterschiedlich hohen Preisen eine gleich bleibende Menge von Anteilen kaufen würde.

 

 

 

Beispiel:

 

 

Der Anleger A kauft jeden Monat 4 Anteile eines Fonds.

Januar: 4 Anteile zu je 50 Euro

Februar: 4 Anteile zu je 30 Euro

März: 4 Anteile zu je 50 Euro

Ergebnis: Er kaufte 12 Anteile für insgesamt 520 €

 

 

Mit Cost-Average-Effekt:

Der Anleger B investiert ebenfalls 520 €, kauft jedoch jeden Monat für 173,33 € Anteile eines Fonds:

Januar: 3,46 Anteile zu je 50 Euro

Februar:  5,77 Anteile zu je 30 Euro

März:  3,46 Anteile zu je 50 Euro

Ergebnis: Er kaufte für die gleichen 520 € insgesamt 12,7 Anteile.

 

 

Anleger B erzielt einen Vorteil von 5,9% durch den Cost-Average-Effekt.

 


 
 
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