Glossar

 

Bausparvertrag

 

Ein Bausparvertrag soll den Erwerb von Immobilieneigentum und Renovierungsmaßnahmen erleichtern.

 

Dazu spart man über - meist 7 bis 8 Jahre - einen monatlichen Betrag an. Dieser wird - relativ niedrig - verzinst.

 

Nachdem man damit eine gewisse Summe angespart hat, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif, d.h. man kann sowohl über das angesparte Kapital verfügen. Zusätzlich kann man ein Immobiliendarlehen in Anspruch nehmen, sofern die Nutzung für den Erwerb oder die Renovierung von Immobilien erfolgt.

 

Die Konditionen des Immobiliendarlehens stehen bereits bei Abschluss des Bausparvertrages fest. Sie liegen in etwa aus dem Niveau günstiger Immobiliendarlehen zum Zeitpunkt des Abschlusses des Bausparvertrages.

 

Folglich sollte man einen Baupsparvertrag dann abschließen, wenn man in ca. 7 bis 8 Jahren einen Immobilienkredit benötigt und wenn man davon ausgeht, dass in ca. 7 bis 8 Jahren die Kreditzinsen höher sein werden als zum Zeitpunkt des Abschlusses des Bausparvertrages.

 

Aufgrund der niedrigen Verzinsung in der Ansparphase und meist relativ hoher Kostenbelastung lohnt sich ein Baupsparvertrag in aller Regel nicht zur einfachen Vermögensbildung ohne Nutzung des Darlehens. Ebenso lohnt er sich nicht, falls die Kreditzinsen während der Ansparphase des Bausparvertrags sinken.

 

Ein Bausparvertrag kann in verschiedenen Varianten genutzt werden - unter anderem mit Riester-Förderung, bei der Baufinanzierung zur Sicherstellung einer langfristig niedrigen Zinsbelastung oder als Vermögenswirksame Leistungen Bausparvertrag. Trotzdem gelten die oben genannten Überlegungen auch hier.

 

 

 
 
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