Glossar

 

Abgeltungssteuer

 

Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, d.h. Sie wird direkt an der Quelle, defacto also von der Bank / Depotstellte einbehalten. Damit ist dann eine weitere Besteuerung (z.B. durch die Einkommenssteuer) bereits abgegolten.

 

In Deutschland beträgt Sie zur Zeit (2017) 25% der erzielten Gewinne - unabhängig von der Höhe der Gewinne oder dem persönlichen Steuersatz.

 

Es gilt dabei der Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801,00 € (bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren 1.602,00 €). Darunterliegende Gewinne werden nicht besteuert.

 

Da mit der Abgeltungssteuer auch Kirchensteuer (Bayern & Baden-Württemberg: 8%, restliche Länder 9%) und Solidaritätszuschlag (5,5%) erhoben werden gilt letztlich:

 

Abgeltungssteuer: 25% des Ertrags

Solidaritätszuschlag (5,5%): 1,375% des Ertrags

Kirchensteuer (9%): 2,25% des Ertrags

Gesamtbelastung: 28,625% des Ertrags

 

Ab 1.1.2018 gilt die Investmentsteuerreform - siehe dazu auch unseren Blog-Beitrag Investment-Steuer-Reform 1.1.2018: Was Sie als Anleger jetzt tun sollten

 
 
Zurück