Glossar

 

Mikrofinanz

 

Mit Mikrofinanz bezeichnet man ein seit den 1970er Jahren eingeführtes System der Vergabe von Kleinstkrediten an Menschen und Kleinunternehmen in wirtschaftlichen schwachen Ländern.

 

Die Kredite von oft nur wenigen hundert Dollar ermöglichen den Menschen sich eine eigene Existenz aufzubauen, z.B. in dem eine Nähmaschine oder ein Nutztier gekauft werden kann. Durch eine solche Anschaffung haben viele Menschen erstmals die Chance etwas zu erwirtschaften und einen Mehrwert zu schaffen. In der Regel können die Kleinunternehmer ihre Schuldzinsen zahlen und davon gut leben.

 

Solche Kredite können aufgrund aufwendiger Prüfverfahren von normalen Banken nicht vergeben werden.

 

Mikrofinanz-Institute vor Ort leben dagegen von der lokalen Bindung mit dem Kunden und haben meist entsprechende Erfahrung mit der Vergabe solcher Kredite. Sie kennen die Kreditnehmer oft über viele Jahre und können deshalb mit sehr hoher Treffsicherheit die Kreditwürdigkeit einstufen.

 

So liegen die Rückzahlquoten der Kredite bei über 98%. Ein Wert von dem die Banken in den Industriestaaten nur träumen können.

 

Nachhaltig und sozial engagierte Anleger haben die Möglichkeit ein solches Investment zu tätigen in dem Sie sich an einem Mikrofinanzprojekt beteiligen. Leichter geht es natürlich für Investoren über einen Mikrofinanzfonds. Dort übernimmt ein professionelles Management die Verteilung des Geldes an die Mikrofinanzinstitute, so dass dem Anleger keine Verwaltungsaufwände entstehen. Die Rückflüsse sind sehr konstant und liegen oberhalb der Verzinsung von Tagesgeldern.

 

Weitere Informationen zu Mikrofinanzen und zu nachhaltigen Investments finden interessierte Anleger unter anderem in unseren Musterdepots für soziale Verantwortung und unter unsere Werte.

 

 

 
 
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